s RETTET DAS KIND-Österreich | Aktuell 4/2006
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Online Ausgabe 4/2006

Wir bieten besondere Hilfe für besondere Kinder

Sprechen, laufen, singen, spielen - Schwerarbeit für ein behindertes Kind


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Sprechen, laufen, singen, spielen - Schwerarbeit für ein behindertes Kind!


Seit zwei Jahren wird der kleine B. (5 Jahre alt, Diagnose Down-Syndrom) von einer RETTET DAS KIND-Musiktherapeutin betreut.

Foto: KindB. benötigt eine Plastikstütze für die Wirbelsäule. Trotzdem besucht er einen Integrations-Kindergarten. Zunächst wurde das erste Ziel erreicht: frei gehen zu können und sauber zu werden. Schwieriger war es, seine Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und an der Artikulation der Sprache zu arbeiten.

Dabei helfen Spiele mit einer Flöte, einer Pfeife oder einer Trommel. B. versucht jetzt, Lieder mitzusingen, auch wenn das nicht immer gelingt. Er versteht schon sehr viel, sein aktiver Wortschatz ist aber immer noch klein.

Mit Hilfe der Instrumente lernt er auch Gegensätze zu erkennen. Er macht bei Reaktionsspielen mit Musik eifrig mit und seine Konzentrationsphase konnte von 15 auf 40 Minuten gesteigert werden. Trotz aller Probleme hat die Musiktherapie zusammen mit allen anderen Förderungsmaßnahmen und sehr viel Geduld ganz wesentliche Entwicklungsfortschritte gebracht.

Deshalb wird unsere Therapeutin auch im nächsten Jahr wieder oft mit B. üben. Jede neu errungene Fähigkeit gibt den Eltern und ihr Mut und Hoffnung.


Der 6-jährige H. ist dagegen bei unserem Physiotherapeuten gut aufgehoben. Obwohl er sich nicht gerne bewegt, spielt er doch Fußball oder Hockey. Dabei kommen die Schwierigkeiten, die er mit der Körper-koordination und der Körperwahrnehmung hat, zu Tage. Er fühlt sich oft überfordert und weint viel.

Nach 12 Monaten intensiver Arbeit des Therapeuten und der Eltern sind große Fortschritte erzielt worden. Angst und Misstrauen sind fast verschwunden, die koordinierte Beweglichkeit ist stark verbessert und beim Laufen, Springen und Hüpfen hat er mit seinen Altersgenossen fast gleich gezogen. Nun wird auch an seiner Feinmotorik gearbeitet und dann steht einem Schulstart nichts mehr im Wege.

Foto: Therapeutin mit Kind