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Nikolaus hatte bereits bei seinem Eintritt in das Leben mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Seine Mutter, die noch sehr jung war, musste während ihrer Schwangerschaft eine schwere Krankheit durchmachen und Nikolaus wurde zu früh geboren.
Er war ein sehr kleines zartes Kind. Seine Mutter hat uns dann nach einigen Monaten um Hilfe gebeten. Als unsere Therapeutin sah, wie schlecht es Nikolaus ging, machte sie sich große Sorgen. Er lag nahezu apathisch in seinem Bettchen, weinte wenig, wimmerte nur, schlief viel und vor allem trank er viel zu wenig. Er konnte sich noch nicht umdrehen und gab seine schwachen Bemühungen, mit seiner Umwelt Kontakt aufzunehmen, Blicken oder Geräuschen zu folgen, immer bald auf.
Seine Entwicklung war sehr gefährdet und der Kummer der Mutter, die mit der Situation überfordert war, mehr als berechtigt.
Fast ein ganzes Jahr lang hat sich unsere Kollegin des Mobilen Heilpädagogischen Dienstes (MHD) intensiv um das Sorgenkind Nikolaus gekümmert. Sie hat in der ersten Zeit vor allem der Mutter geholfen, ihr Kind besser zu versorgen, seine Bedürfnisse besser zu erkennen und zu lernen, ihr Kind auch richtig zu fördern. Nikolaus ist heute nicht wieder zu erkennen. Er ist sehr gewachsen und hat fast das normale, seiner Altersstufe entsprechende Gewicht. Er ist - zur großen Freude aller - ein fröhliches, aufgewecktes Kind geworden. Es ist jeden Tag aufs Neue schön zu sehen, wie sehr er nun an seiner Umgebung Anteil nimmt.
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Er kennt sich in der Wohnung aus, spielt mit anderen Kindern oder auch allein, kritzelt, ahmt Tätigkeiten nach, reagiert auf alle Geräusche und die Wörter seiner Mutter, befolgt auch Anweisungen, freut sich über den innigen Körperkontakt zu ihr, mag Bilderbücher und liebt es, alle erreichbaren Möbel zu erklettern. Er beginnt zu sprechen und wir sind sicher, dass er bald auch frei gehen wird.
So erfolgreich die bisherigen Therapie auch war, Nikolaus brauchte noch Hilfe. Sein Tastsinn muss weiter ebenso geschult werden wie sein Gleichgewichtssinn.
Unsere Therapeutin freut sich darauf, nach der Sommerpause wieder mit Nikolaus und seiner Familie arbeiten zu können. Sie wird alles daransetzen, dass dieses Kind, das unter so wenig chancenreichen Bedingungen ins Leben trat, seine Entwicklung zu einem glücklichen Kind mit all seinen Möglichkeiten fortsetzt.
Für Therapie- und Heilbehelfe muss RETTET DAS KIND jährlich ca. 45.000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen. Diese Hilfsmittel werden dringend für erfolgreiche Therapien gebraucht.
Deshalb bitten wir Sie herzlich, unsere Arbeit mit Ihrer Spende zu unterstützen. Damit Nikolaus und die vielen Kinder, die unsere Hilfe brauchen, gut in ihr Leben starten können.
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