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Vier Kinder versorgen zu müssen, ist eine nie endende und überaus fordernde Aufgabe. Heute ist bei vier Kindern durchaus von einer Großfamilie zu reden. Auch wenn das Einkommen, das der Familienvater in der Gastronomie in einem kleinen Ort verdiente, nie sehr hoch war, so kam es regelmäßig und ermöglichte den Erhalt der Familie. Mit der Zeit war es Gregor H. (Name geändert) auch möglich, die Wohnverhältnisse zu verbessern. Das Heranwachsen der Kinder und deren gute Entwicklung zu sehen, machte täglich viel Freude.
Doch dann schlug das Schicksal völlig unvermutet zu. Bei Untersuchungen vor der Geburt des vierten Kindes wurde bei der Kindesmutter Multiple Sklerose diagnostiziert. Anna kam zwar gesund zur Welt, aber der Mutter ging und geht es immer schlechter. Sie kann sich drei Jahre nach Ausbruch der Krankheit kaum mehr um die Kinder kümmern und auch den Haushalt bewältigt fast zur Gänze der Familienvater.
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Er kann deshalb nicht mehr uneingeschränkt seinem Beruf nachgehen, musste die Firma wechseln und ist nur mehr teilzeitbeschäftigt, um am Nachmittag für seine Frau da zu sein, die ständig Schmerzen leidet und sich nur sehr schwer bewegen kann. Er schafft es auch noch, die Hausaufgaben der drei älteren Kinder zu beaufsichtigen und ist stolz darauf, dass alle einen guten Schulerfolg aufweisen können. Eine unausbleibliche Konsequenz der Situation ist das Fehlen von Geld - wohin man schaut.
Die schwer geprüften Eltern haben Angst, dass ihre Kinder unter der herrschenden Not sehr leiden müssen. Das akute Problem war, dass Miete und Strom nicht rechtzeitig bezahlt werden konnten.
Mit einem Zuschuss von 150 Euro war es möglich, das Problem zumindest soweit zu mildern, dass dramatische Konsequenzen vermieden werden konnten.
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