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Online Ausgabe 2/2009

Liebe Spenderin,
lieber Spender!

Armut in der Familie - Kinder in Not

Unsere Hilfe


Archiv


Spendengütesiegel - Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Wie konnten wir 2008 helfen?

Die beiden vorher genannten Familien stehen beispielhaft für all jene, denen wir mit Unterstützungsbeträgen unter die Arme greifen konnten.

Doch viele Notlagen bleiben völlig ungelöst. Vor allem unvollständige Familien - meist sind es alleinerziehende Mütter - geraten schnell in die Armutsfalle. Not tut betroffenen Kindern nicht nur weh, sondern sie beeinträchtigt auch deren Gesundheit und deren Bildungschancen.

Damit sinken auch ihre Zukunftsaussichten. Es steigt dann freilich die Gefahr, dass sich die Armutsspirale unaufhörlich weiter dreht.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir in dem zu erwartenden schwierigen Jahr möglichst allen Familien helfen können, die sich in ihrer Not an uns wenden!

In Österreich sind 6% aller Familien arm. Sie müssen also monatlich mit weniger als 744 Euro auskommen (Definition lt. OECD). Bei Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil steigt dieser Anteil sprunghaft auf 21% an.

Faksimile: Armutsraten der Haushalt mit Kindern

Wir hätten einer alleinerziehenden Mutter mit kleinen Drillingen, von denen zwei Behinderungen aufweisen, und die tapfer ihr schwieriges Leben meistert, gerne geholfen! Leider war unser Soforthilfefonds bereits leer, sodass wir sie vertrösten mussten.

Rückstände und Schulden an allen Ecken und Enden (z. B. Miete und Heizkosten und Gebühren) lassen eine Familie verzweifeln!

Auch im vergangenen Jahr konnten wir - wie bereits beschrieben - leider längst nicht allen Familien helfen, die sich telefonisch oder schriftlich um Hilfe an uns gewandt haben. Aber immerhin wurden 155 Familien, in denen insgesamt 308 leben, unterstützt.

So haben wir die Spenden für den Soforthilfefonds 2008 verwendet:

47x

für unmittelbare Lebensbedürfnisse (Nahrung, Kleidung)

46x

für Wohnungskosten (Miete, Haushaltsgeräte)

36x

für Energiekosten (Strom, Heizung)

12x

für Gebühren (z.B. für Mietverträge)

8x

für Heilbedarf (Medikamente, notwendige Therapien)

6x

für Schulkosten


Außerdem konnten wir mit insgesamt 1.000 Euro 20 Kindern die Teilnahme an schulischen Projektwochen ermöglichen. Weil Kinder aus armen Familien meist nicht an den alltäglichen Freizeitaktivitäten der KlassenkameradInnen teilnehmen können, ist die Eingliederung in die Klassengemeinschaft anlässlich von Schulwochen besonders wichtig.

Aber: Dutzende Ansuchen, bei denen bereits schriftliche Berichte von Jugendämtern die Dringlichkeit einer Geldaushilfe bestätigten, mussten wir ablehnen, da unser Soforthilfefonds leer war. Allein davon waren 75 Kinder betroffen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir 2009 möglichst wenige Absagen erteilen müssen.

Übrigens: Unser Soforthilfefonds geht zu 100% an die betroffenen Familien. Kein Cent unserer Spenderinnen und Spender wird für Verwaltung aufgewendet!