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Online Ausgabe 5/2009

Liebe Spenderin,
lieber Spender!

Die Aufgaben des Kinderschutz-zentrums

Die Arbeit des Kinderschutz-zentrums


Archiv


Spendengütesiegel - Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Eine Aufgabe des Kinderschutzzentrums Eisenstadt:
Kindern beide Elternteile zu erhalten!

Für Kinder ist es extrem schwierig zu verstehen, dass sich Eltern trennen. Völlig unverständlich ist es ihnen meist, warum sie zu einem Elternteil keinen oder nur unregelmäßigen Kontakt haben sollen.

Die Besuchsbegleitung bietet einen geschützten Rahmen, in dem Kinder Kontakt zum nicht obsorgeberechtigten Elternteil aufbauen können.

Durch die Unterstützung von BesuchsbegleiterInnen findet eine behutsame Annäherung zwischen Kind und Elternteil statt.

Ziel der begleitenden Besuchskontakte des Kinderschutzzentrums ist es, dem Kind weiterhin Kontakt zu beiden Elternteilen zu ermöglichen.

Die Kriterien dabei sind:

  • Neutralität im Familienstreit

  • Lösungs- und Zukunftsorientierung

  • Genaue Regeln für alle Beteiligten und klare Konsequenzen bei Nichteinhaltung




Der kleine Erich (Name geändert) hat in seinem 5-jährigen Leben schon viel Leid erfahren. Als sich seine Eltern scheiden ließen, wurde das Besuchsrecht des Vaters mit zweimal pro Woche festgelegt. Für Erich, der seinen Vater sehr liebt, war es wichtig zu wissen, das er ihn regelmäßig sieht.

Leider hat sich die Mutter an diese Vereinbarung nur sehr mangelhaft gehalten. Die Zeiten wurden verkürzt, und zuletzt wurde dem Vater die Türe nicht geöffnet. Auch der telefonische Kontakt wurde unmöglich gemacht. Der Bub hat sehr gelitten und reagierte mit Schlafstörungen und Aggressionen.

Der Vater hat sich daraufhin an das zuständige Gericht gewandt, das schließlich begleitete Besuchskontakte im Kinderschutzzentrum beschloss.

So kamen Erich und sein Vater endlich zu ihrem Recht, einander sehen zu können. Erich war überglücklich über das Wiedersehen und die Wahrnehmung der väterlichen Liebe.

Durch die Anwesenheit der Besuchsbegleiterin wurde auch jeder Streit zwischen den Elternteilen vermieden.

Das nächste Ziel ist, dass die Eltern selbständig und eigenverantwortlich die Kontakte gestalten können.

Die Mutter von Erich hat eingesehen, dass ihr Verhalten letztendlich nur ihrem eigenen Kind, das sie sehr liebt, geschadet hat.

Die Schlafstörungen von Erich und sein aggressives Verhalten haben sich mittlerweile sehr gebessert, und seitdem er weiß, dass sein Vater zu seinem Leben gehört, ist er ein fröhlicher und selbstsicherer Bub.

Collage: Kinderzeichnungen

Zusätzlich zu öffentlichen Mitteln muss RETTET DAS KIND jährlich ca. 15.000 Euro aufbringen, um den Betrieb des Kinderschutzzentrums gewährleisten zu können. So kostet etwa eine Beratungsstunde 37 Euro.


Bitte tragen Sie mit einer Spende zur unglaublich wichtigen Arbeit des Kinderschutzzentrums bei. Damit schützen Sie Kinder vor Gewalt und Schaden an Leib und Seele!