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Online Ausgabe 2/2010

Liebe Spenderin,
lieber Spender!

Armut und Not im Leben hunderter Familien

Unsere Hilfe

San Lucar hilft


Armut und Not im Leben hunderter Familien!

Die 23-jährige Christiana (Name geändert) schrieb uns voll Verzweiflung, dass ihre Mutter vor einigen Monaten gestorben sei und sie mit den 11-jährigen Zwillingen - einem Bub und einem Mädchen - nun völlig alleine dastehe.

Die tapfere junge Frau hatte sich auch schon während der Krankheit der Mutter um die beiden gekümmert und sie mit allem Notwendigen versorgt. Als es der Mutter immer schlechter ging, wurde auch das Spenden von Trost - sowohl für die Mutter als auch für die Zwillinge - mehr und mehr zur Aufgabe. Trotz ihrer Jugend bekam sie nun das Sorgerecht für die Geschwister.

Der Tod der Mutter, von der sie voll Liebe schreibt, ist für sie und ihre Geschwister noch längst nicht überwunden. Aber sie will es unbedingt schaffen, den Kindern Vater und Mutter zu sein und ihnen ein schönes Zuhause zu bereiten. Leider ist die Wohnung alt, renovierungsbedürftig und vor allem von Schimmel befallen. Die Mutter schaffte es nicht mehr, die notwendigen Arbeiten durchführen zu lassen und für Christiana ist es einfach nicht leistbar.

Sie hat uns ganz genau geschrieben, welche Einkünfte sie hat und wie sie das Geld einteilt. Sie kommt mit ihren Alltagausgaben gut über die Runden, aber eine größere Investition ist völlig unmöglich. Ihre drückendste Sorge gilt der Gesundheit der Zwillinge, für die die schimmelbefallene Wohnung sehr ungesund ist.

Mit 150 Euro aus unserem Soforthilfefonds konnten wir wenigstens eine kleinere Reparatur im Badezimmer ermöglichen. Sicherlich wäre weit mehr erforderlich gewesen! Aber die zahlreichen Anfragen um Hilfe haben einen größere Unterstützung ganz einfach nicht zugelassen - zu viele andere warten auf unsere Hilfe.

Von einem Jugendamt der Stadt Wien erreichte uns der folgende Bericht:

Bild: Kind

Die allein erziehende Mutter des 4-jährigen Daniel (Name geändert) weiß nicht mehr weiter. Ihr Problem ist, dass sie nach einer Netzhautablösung mehrere Monate absolut nicht arbeiten darf! Ja, es ist gar nicht sicher, ob und wann in ihrem Fall ihre Augen wieder eine Berufstätigkeit zulassen. Die Ungewissheit über die Zukunft - vor allem ihres Kindes - ist für Frau Martha (Name geändert) nur schwer zu ertragen. Vom Kindesvater sind kaum Alimente zu erwarten. Sie liebt ihren kleinen Daniel sehr; er ist "ihr Sonnenschein".

Die Mutter versucht auch alle Probleme von ihm fernzuhalten und gibt sich froh und optimistisch. In der Nacht liegt sie dann wach und rechnet, ob sich diesen Monat auch alle dringenden Zahlungen ausgehen werden. Meist gelingt ihr das auch. Nur die letzte Rate für die Energie- Jahresabrechnung war noch offen und die Stromabschaltung drohte.

Mit einem Zuschuss von 110 Euro konnten wir die Hälfte des Rückstandes begleichen und die drohende Abschaltung verhindern.

Faksimile: Einmal arm, immer arm?