Liebe Spenderin,
lieber Spender!
Wir alle sehen mit großer Sorge den kommenden Jahren entgegen. War es schon bisher nicht möglich, den Anteil der in Armut lebenden Menschen signifikant zu senken, so werden wohl die Gefahren, in Armut abzugleiten, in naher Zukunft noch größer werden.
Es sind die Familien der AlleinerzieherInnen und jene mit vielen Kindern, die besonders oft betroffen sind.
Der Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit, Scheidung und der Verlust des Partners sind die häufigsten Auslöser, die Familien in Not geraten lassen. In Österreich sind es 113.000 arme Kinder, die unter dieser Situation ganz besonders leiden.
Bedürftige Kinder haben mehr Angst vor der Zukunft, geraten schneller in Panik als andere und haben so bereits in der Jugend, noch bevor sie selbst verantwortlich handeln können, schlechte Chancen für ihr weiteres Leben.
Jährlich können wir bei zirka 150 Familien mit einmaligen Aushilfen das Ärgste verhindern und beispielsweise eine Delogierung oder das Abschalten von Heizung und Strom wegen Zahlungsrückständen vermeiden. Mit vergleichsweise kleinen Beträgen von ca. 100 bis 150 Euro kann einer verzweifelten Familie eine Starthilfe gegeben werden, ihre Kosten wieder selbst zu regeln.
Aber: Fast ebenso oft kommt es vor, dass wir auch die dringendsten Hilferufe ablehnen und schon am Telefon sagen müssen: „Unser Soforthilfefonds ist leer, wir können Ihnen derzeit leider nicht helfen”.
Unter anderem war sogar die Hilfe für ein leukämiekrankes Kind und für einen arbeitslosen Vater von fünf Kindern nicht möglich!
Besonders am Jahresanfang, wenn viele Zahlungen in wenigen Tagen zu leisten sind, bekommen wir täglich Anrufe und Berichte von Jugendämtern mit der Bitte um Unterstützung.
Damit wir wieder öfters helfen und Familien in Not beistehen können, bitte ich Sie dringend um Ihre Spende. DANKE!
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