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Wenn Familien in Not sind, so bedeutet das immer auch, dass deren Kinder in Not sind.
Das wird zu Schulbeginn ganz besonders deutlich. Wenn das Familieneinkommen in "normalen" Monaten gerade ausreicht, um die dringendsten Zahlungen zu leisten, ist oft der Schulbeginn eine schwere Hürde für das Budget. Wenn z.B. mehrere schulpflichtige Kinder in den ersten Schultagen mit ihren Listen an anzuschaffendem Material nach Hause kommen, dann sind innerhalb weniger Tage mehrere Hundert Euro aufzubringen.
Hefte in den verschiedensten Formaten sind ebenso notwendig wie Umschläge, Stifte, Taschenrechner, Zirkel, Lineale, spezielle Bücher, Schultaschen, Turnschuhe, Schwimmsachen, ...
Und oft sind auch schon Beiträge für Klassenausgaben im Laufe des Schuljahres zu bezahlen. Dass alles zusammen ergibt schon einen stattlichen Finanzierungsbedarf. Von den Kosten für besondere Förderungen - z.B. in Musik oder Sport - soll hier nicht die Rede sein.
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Um sozial schwachen Familien den Schulstart ihrer Kinder zu erleichtern, führt RETTET DAS KIND seit Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit den burgenländischen Jugendämtern die "Aktion zu Schulbeginn" durch.
In den letzten Jahren wurden jeweils 7.200 Euro für diese Hilfsmaßnahme aufgewendet, wobei die Verteilung an die bedürftigen Familien von den Jugendämtern direkt übernommen wird.

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